Nach langer Spielpause konnte man gespannt sein, wie das erste Spiel der 2. Saisonhälfte gegen die HSG Hohenlohe am heutigen Heimspieltag verlaufen wird. Nachdem während des Wochenendes mehrere verletzungs- und krankheitsbedingte Absagen die Mannschaft schwächen sollte, war einmal mehr klar, dass die weibliche D-Jugend der SG zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt. So halfen Julia im Tor und Ena auf der verantwortungsvollen Mitte Position sofort bereitwillig aus, als sie die Anfrage erreichte. Ein riesiger Dank an die 2 für die Bereitschaft und ihr tolles Spiel heute.
Aber nun der Reihe nach. Leider machten sich die Mädels das Leben wieder einmal selbst schwer, indem sie in den ersten 10 Minuten viel zu zögerlich agierten und die Angriffe nicht konsequent zu Ende spielten, sondern durch unnötige Pässe den Gegner zu vielen Kontermöglichkeiten einluden. Dass die HSG Hohenlohe abgebrüht agierte und ihre Kreisläuferin häufig nicht mit in die Abwehr zurückzogen, sondern mit langen Pässen bedienten, durchschauten die Mädels leider zu spät. Nur Dank Julia im Tor, zog der Gegner nicht allzu weit davon. Nach 11 Minuten stand es 2:6 und das Trainerteam um Michael nahm die erste Auszeit. Diese zeigte langsam, aber sicher Wirkung, die Mannschaft agierte etwas mutiger im Angriff und konnte sich bis zur Halbzeit auf 2 Treffer zum 8:10 herankämpfen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der gesamte Kader Einsatzzeit bekommen und Matilda, Ena, Amelie W. und Livia konnten sich in die Torschützenliste eintragen.
Die zweite Halbzeit zeigte weiterhin, dass die Abwehrarbeit wohl die größte Baustelle der Mannschaft ist. Sie schaffen es zu selten Bälle zu erobern und die Gegnerinnen zu schwachen Pässen und Abschlüssen zu zwingen. Aber die Richtung, in die es geht, ist genau die Richtige. Sie spielen zusammen, geben Bälle ab, integrieren die Spielerinnen auf den Außenpositionen ins Spiel und lassen den Kopf nie hängen nach missglückten Aktionen. So war die 2. Halbzeit ein stetiges Hin und Her, bis dann in der 33. Minute ein 14:20 auf der Anzeigentafel stand. Doch wer glaubte, dass sich die Mannschaft jetzt aufgeben würde, lag falsch. Über 5 Minuten ließ Julia keinen einzigen Gegentreffer mehr zu und die SG Mädels drehten noch einmal mit einem Dreitorelauf so richtig auf. So stand am Ende ein unglückliches 17:20 auf der Ergebnistafel. Die 5 Minuten waren leider zu kurz, um das Spiel noch einmal komplett zu drehen. Die Chance dazu war tatsächlich zum Greifen nah.
Nach der Partie heute gab es für die 4 Spielerinnen Amelie W., Amelie G. , Matilda D. und Nora E. noch ein weiteres Highlight. Sie durften bei der ebenfalls krankheitsgeschwächten D1 Mannschaft aushelfen und bekamen alle 4 Spielzeit. Toll gemacht ihr 4!
Nächste Woche steht das nächste Heimspiel gegen den unangefochtenen Tabellenführer aus Tauberbischofsheim an. Da hat die Mannschaft nichts zu verlieren, sondern kann versuchen ihr bestes und mutigstes Spiel zu spielen. Ihr könnt hier nur gewinnen und einen weiteren Schritt nach vorne machen. Wir freuen uns alle drauf.
Es spielten: Amelie W. (3), Amelie G. (1), Livia (2), Nora, Lia, Ena (6), Alessa (1), Emma, Julia (Tor), Johanna M., Aaliyah, Matilda (4)